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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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Nahm, dies bemerkte Er schon einige Zeit,Augenscheinlich ab an Lebhaftigkeit.

3. Zwar versah sie ziemlich alle Geschäfte,

ES fehlten ihr auch eigentlich dazu keine Kräfte,Und sie befolgte treulich spät und frühDie beste Aufsicht in der Oekonvmie.

4. Allein, sie schien oft in Gedanken zerstreuet,Ward durch gewöhnliche Sachen nicht erfreuet,

Und man sah, daß sie nicht so gar flink,

Wie vormals, in allem zu Werke ging.

5. Auch Seufzer, so wohl publice, als im Stillen,Entstiegen oft der Brust ohne ihren Willen,

Wenn sie bei ihrem Spinnrädchen saß,

Oder gar indem sie trank oder.

! tz. Ja, man sah nicht selten auf ihrem Backenpärchen,Hangen einige perlsarbene Zährchen,

Und ihre klaren blauen AcugeleinWaren oft roth, naß und unrein.

7. Auch hörte man einigemal in ihrer SchlafkammerDes Nachts ein heimliches Stöhnen und Gcsammer,

Und dennoch sagte oder klagte sieIhr dringendes heimliches Anliegen nie.

8. Auch die frische Farbe ihrer runden WangenIst nach und nach verloren und vergangen;

Vormals war sie schön rosenroth,

Und nun ward sie schier blaß wie der Tod.