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Drittes Kapitel.
Fortsetzung des vorigen.
1. Seine Vorgänger thate« bei gutem MutheSich gerne bei andern bene und zu gute,
Und waren mit Weib und Kindern viel,
Wo was zu essen oder trinken vorsiel.
2. Er aber ging höchst selten zum Schmause,
Und geschah es, so eilte er doch srüh nach Hanse,Denn er haßte alle SchmarotzcreiUnd blieb seiner geistlichen Würde getreu.
3. Er war auch zu Hause kein heimlicher Prasser,Truuk wie Timotheus nur wenig Wein, doch mit
Wasser,
Bei der Tafel, und sonsten nur fürDen Durst ein leichtes Hausmannsbier.
4. Bei gewissen hochseierlichen GelegenheitenPflegte er wohl bis zum halben Räuschlein zu
schreiten,
Mer er behielt doch immer den Verstand rein,Stank übrigens nie nach Tobak und Branntwein.
5. Auch war er kein Leckermaul, noch Fresser,
Sein Magen-- und Mundbedürfniß war selten
größer,
Als Suppe, ein Stückchen Fleisch und Zugemüß,Oder sonst wo 'ne Kleinigkeit zum Anbiß.