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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
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9. Ich habe mich zugleich emsig bemühet,

Wie der geneigte Leser mit Augen siebet,Daß das Büchlein, wie sichö gebührt,

Mit schönen Figuren würde geziert.

10. Konnte aber nicht neue Kupfer bekommen ,

Hab sie also anderswoher oft genommen,

Doch passen selbige von ohngefähr,

Wie man findet, genau hieher.

11. Sind zwar nicht Chodowieckis Gemachte,Können jedoch, wie ich fast gedächte,

Noch immer, wie jene gut genug,

Durch die arge Welt helfen das Buch.

12. Und ob die Bilder gleich nicht sind die feinsten,So sind die Verse ja auch nicht die reinsten;

Und darum ists ja löblich und gut,

Daß eins mit dem andern Harmoniken thut.

13. Nun, mein Büchlein, ich wills nicht hindern,Geh, ohne mich, zu den Menschenkindern,

Manches Büchel, nicht besser als du,

Eilt ja jährlich den Messen zu!

14. Hiemit will ich förmlich nun legen,

Kraft meiner Finger und von Autors wegen,Als dein zärtlicher Vater gar mildiglichMeinen Segen, liebes Büchlein! auf dich.

15. Der Himmel wolle dich fein lange bewahrenBor Kritiken, Motten und Fidibus-Gefahren

Und was etwa noch sonst für NothDenen gedruckten Büchclchen droht!

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