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Das Leben der Heiligen Elisabeth
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Da bi si rechte erkante,

Die clare maget junge,

Wer sine hoffenunge2205 Zu gode werte wanteUnde ok an in genante,

Er wurde nemeliche irlost.

Nu wart di maget here gedrostIn ir widermude1210 Nach väterlicher gude:

Wände unser herre sinen geistSante, werde folieistLodewige ir mahel in,

Gnedecliche in sinen sin,i2i5 Daz er vil dicke liseIn fruntlicher wiseSprach ir heimeliche zu.

Er grüzte si vil dicke nuIn ir leides forchteni22o Mit suzen senften Worten:

Drost enphienc si nu hi von.

Ouch was der jungelinc gewon,

Alse ime endruwen eben zam,

[26 h ] Waz endes he geriden quam,

1225 Daz he ir ummer brachtePrisant, wi he is erdachte.

Der junge fürste richeNam si ouch dugentlicheIn sine arme bede iesa:i23o Drostes wart di maget daVon ir mahel innen bracht.

Doch was den luden vil gedacht [Dietr. I, 7]Alumme in der gewande,

Wi man gein Ungerlande1235 Di claren solde schicken.

Si kanten eine wickenDes fürsten Ludewiges müt,

*

1218 dicke D, A heimeliche, a heimlichen. 1220 A süsse.

Elisabeth.