Druckschrift 
Das Leben der Heiligen Elisabeth
Entstehung
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zusammen, abweichungen sind nicht häufig. Hinter dem leben derElisabeth enthält die handschrift noch das spiel von den 10 Jung-frauen in einer eignen bearbeitung, die ich im 10 bande von PfeiffersGermania bekannt gemacht habe; und am Schlüsse des Spieles datiertder Schreiber es ist derselbe, von dem auch die Elisabeth her-rührt in einigen ungeschlachten reimen die Vollendung des ganzenbuches vom sountag Cantate 1428. Obgleich 60 jalire jünger gibtdie handschrift den text in reinerer gestalt als D, wozu natürlichbeiträgt, daß sie ihn nur einem jungem spraclizustande, nicht einerfremden mundart anzupassen hatte. Ich verdanke es der gefälligenVermittlung Simrocks, daß der eigentümer sie mir in liberalsterweise monate hindurch zur benutzung an meinem Wohnort anver-traute.

Innerhalb dieses handschriftlichen materiales lassen sich zweiformen der Überlieferung unterscheiden. Die eine zeigt sich inAa, die andere in CD. Jede dieser beiden gruppen hat eine reiheauffallender fehler gemein, während die glieder der einen sich vondenen der andern in ihren fehlem unabhängig zeigen. Denn einsolches Zusammentreffen von D und a wie 5659 in der lesart erbere-keit für urberekeit beweist natürlich nichts, da ein nahe liegenderersatz eines unverstandnen Wortes durch ein verständliches dem einenSchreiber so gut wie dem andern beikommen konnte. Da C nurzu einem kleinen teile vorliegt, D für sich allein aber keine zuver-lässige gruudlage des textes abgibt, konnte nur Aa als solche die-nen , selbst wenn nach den uns vorliegenden fällen die Überlieferungin CD als die im ganzen bessere erschienen wäre; aber auch wennC uns so vollständig wie D erhalten wäre, würden wir nach denvorliegenden proben zu urteilen das ansehen von A a dadurchschwerlich erschüttert finden. Welche form der Überlieferung B be-folgt habe, ist aus den wenig variirenden lesarten der erhaltenenstelle nicht erkennbar; aber die genaue Übereinstimmung mit A inder columnenhöhe läßt darüber wenig oder keinen zweifei. Übrigensist die varianz der handsehriften überhaupt, die obligaten Verwilde-rungen in den jüngeren abgerechnet, geringfügig zu nennen.

Die ausgabe gibt also den text von A, und wo dieser fehlt,den von a, corrigiert aus den übrigen urkunden; jedoch wird adurch C ersetzt, so oft deren bruckstücke vorliegen, weil ihre spräche