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scheint häutiger, desgleichen u oder o für u. Ihre reste befindensich auf der Frankfurter Stadtbibliothek und stammen aus dem dor-tigen Carmeliterkloster, wo sie wie die blätter des passionals zuUmschlägen von biiehern benutzt waren. Aller Vermutung nach istder codex, zu dem jene wie diese gehörten, dort auch angefertigtworden.
D die Donau-Eschinger handschrift, pergament, folio, zweispaltig,mit 47 zeilen in jeder spalte. Die 200 ersten blätter des bandesnimmt Rudolfs weltchronik mit der fortsetzung eines ungenanntenein. Mit bl. 202 beginnt die Elisabeth unter folgender Überschrift:In gotes namen amen. Hie liebet an sante Elsebeten leben. Aufder ersten spalte von bl. 258 schließt das werk und fügt der Schrei-ber folgende bemerkung an: Diese zwei biieher hat erzuget der edelhochgeborne fürste hertzoge Ruprecht der elter pfalntzgraue by demEine des heilichen Römischen riolies oberster droclisesze vnd herzogein beigem. Anno M°. ccc°. lx°. quinto. Dieses blatt war vom buch-binder mit der sebriftseite auf den decket geklebt und durch einneues von andrer band beschriebenes ersetzt worden; dr Barack hates wieder abgelöst und so die sebreiberbemerkung entdeckt. Derganze codex ist von einer band geschrieben, und unter der fortsetzungder weltchronik erfahren wir auch namen und lieimat des Schreibersin folgenden Worten: Anno domini M°. ccc°. lx°. quinto Illustris prin-ceps Rupertus Cornes palatinus Juxta renum. comparauit illuin librurnper manus. Jo. de spira hev minimi scriptorum. Vgl. über diesalles Barack, die handscliriften der ftirstl. fürstcnbergisclien hof-bibliothek zu Donau-Escbingen (Tübingen 1865) s. 63—67.
Die einteilung des Werkes, wie A sie uns kennen lehrt, zeigtsich in D halb verdunkelt. Die bis zur Vermählung reichende jugend-geschichte der heiligen wird wie dort hinter z. 70 durch eine Über-schrift (Von saut Elsebeten leben) von der vorrede geschieden,aber der anfang des ersten, zweiten und dritten buches, bei z. 1492,4112 und 5357, bleibt unbemerkt. Dagegen wird der anfang desexcurses über landgraf Ludwig nicht nur, wie in A, durch einenauf 5 zeilen stehenden initialen, sondern auch durch die Überschriftvon Lantgraven Ludewigen bezeichnet; ferner der anfang des vierten,fünften und sechsten buches bei 6453, 7494. und 8818 durch dieÜberschriften Do saut Elsebetb die werlt begab, Von sant Elsebetonspende und Wie sant Elsebeth ir endo nain. do sie .sterben solte,