Kobialon k^rutöe. 421
" puffen der Ströhme, da bey der Ebbe oder meistensbey der Fluch das Wasser auf dem feuchten Sand-Grund prudelt, brauset und schäumet, daß mans vonweitem sehen und hören kan, aber auch aufs sorgfäl-tigste verhüten muß. N8. Alle Brandungen sindBaaren, aber nicht alle Baaren Brandungen.
Labch LabelTau, ist das dicke Seil, so an dem Anckerbefestiget wird und das Schiff in einem Hafen haltenmuß. Dabey sichs dann ohnedem verstehet, daß dieDicke desselben sich nach der Grösse des Schiffs,folg-lich der Schwehre des Anckers richte: Alle aber sindaus z andern starcken Seilen, d cn iedes wieder ausso viel mäßigern Stricken besieyet, mit vieler Arbeitzusammen gewunden. Aufgrossen Schiffen hat manderen ordentlich viere, wovon das stärckste zumPlicht-Ancker aufbehalten wird, um, wann die andrenicht halten wollen, das äusserste damit zu versuchen.Die Länge ist gemeiniglich von iro Klassiern.
L-rdial-wasteristmit bestem Gewürtze abgezogenerSpanischer Wein oder Sect.
Deck, des Schiffs Überlaufs oder öberster Boden. Esgiebt aber Schiffe von 2, z auch 4 Decken.
Durchstehender Wind, da die Seegel hüpsch steiffund voll stehen.
Ebbe, Ablaufsoder Entfernung desWassers vorn Ufer.
N-tt, daß aufm Wasser schwimmt.
Fluch, Auflauffdes Wassers gegen das Ufer.
Zock-Mast, der vorderste aufrecht stehende Mastbaum.
8-ck.Rust, ein dickes schmales Bret am Schiff draus-sen, woran die Fock-Wand oder Haupt-Tauen desFockmastes befestiget.
Grosse Blinde, das unterste Seegel an der Boegsprier
Dd Z oder