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Leben des Engländers
Ich war damit zufrieden,bath ihn, deßwegen zu schrei-ben,und bekam in etwa 8 Monaten bey der Retour-Motte durch ihn die Nachricht,sie hätten das Erbiethenangenommen,und einen ihrer Corrcspondenten zu Lissa-bon^ zooo Stück von Achten dafür Übermacht.
Ich unterschrieb den mir von Lissabon übersandtenKauf-Brief, und ließ mir solches Geld durch meine»Alten in Wechseln hieher (nach Londen) überwa-chen: Mit diesem Vorbehalt, daß aus denen Lehns-Unkostenihme Zeit Lebens loo^loiäorez, und seinemSohn so versprochener Massen angedeihen sollen.
Auf solche Weise stelle ich diesen Theil meiner Le-bens Geschrchte dar, worinn bald trauriges bald frö-liches, bald Glück bald Unglück zu ersehen, dergleichenseltzame Veränder-und Abwechslungen unter hundert-tausendMenschen wohl nicht einem begegnet seyn möge:Gestalten es zwar thöricht angefangen, aber weit übermeinHoffen u. Vermuthen sich erwünscht geendiget hat.
Man solle dencken,ich würde be,y mir zugefallenem soübergroßen Glück und Reichthum mich in keine neueGefährlichkeiten begeben haben. Und ich hätte freylichauch stille gesessen,wenn sich nicht andere Umstände da-bey befunden. Denn ich war eines herumschweiffen-,den Lebens gewohnt; hatte keine Familie; nicht vieleBluts-Freunde,noch auch ,uneracht ich reich war, ebenvieleBekanntschaft mit andern gemacht. So konte ichauch,ob ich gleich mein Gut in Brasilien verkauft, sel-biges Land doch nicht aus dem Kopfbringen, und hattegrosse Lust,noch einmal hinüber zu fliegen. Jnsondeu
heil!
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