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Leben des Engländers
ein Europäisches Schiff auf ihrer Cüste gestrandet,und das Boot loß-und ansUfer getrieben worden seyn:war aber dabey so tumm, daß ich nicht einmahl darandachte ihn zu fragen,ob auch Menschen aus dem daselbstzerscheiterten Schiffentkommen? und noch viel weni-ger,wo etwan ihr Cours her gewesen ? sondern ich wöl-ke von ihm bloß die Beschreibung des Boots haben.
Er beschrieb mir selbiges noch so ziemlich, öffnete miraber die Augen noch mehr,als er mit einigerBewegunghinzu fügte,sie hätten die rveisse Menschen vomLc.sauffen gerettetSofort fragte ich ihn,ob bann weiss«Menschen, wie er sie nennete, im Boot gewesen ? undbekam den Bescheid, es sey gany voll wcisser Men-schen gewesen. Wie ich ihn befragte,wie viel deren ge-wesen ? zehlte er derselben an denFingern siebenzehen.AufBefragen, wie es ihnen ergangen? versetzte er, sielebten und wohneten unter seiner Nation.
Diß brachte mir neue Gedancken in den Kopff.Dann ich bildete mir gleich ein,es möchten wohl dieLcu-te gewesen seyn, so zu dem im Gesichte meiner Insul,wie ichs ieho nenne, zerscheiterten Schiffgehöret, und,nachdem das Schiffaufdie Klippen gestoßen, zu Ver-meidung ihres unfehlbaren Untergangs in ihr Bootgestiegen, und an dem jenseitigen Ufer bey den Wildengelandet.
Hierauf fragte ich ihn noch genauer aus,wie es ihnendann ergangen ? und bekam die Versicherung, sie wä-ren noch am Leben: sie wären schon bey 4 Jahr lang dagewesemDie Wilden liessen sie alleine,und gaben ihnenLebens-Mittel. Ich fragte,wie es dann käme, daß siesie nicht todt geschlagen und aufgefreffenMlein er sagte,sie hätten vielmehr Brüd-rschafft, (er meynte Frie-den,)