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Mendigkeit einer grossen ersten Ursache und unmn-schränckten obersten Hcrrschaffc, einer geheimen Re-äier-und Vorsehung, und die Billigkeit und Schuldig-keit, demjenigen, der uns gemacht hat, unterwürffig zuseyn,u. s. w.vorstellen konte. Aber nichts dergleichenfand sich bey der Lehre von dem bösen Geist, seinem Ur-stnmg, Wesen, Natur, und insonderheit seiner 9?ei-gungbösts zuthun, und uns, eben dergleichen zu bege-hen, zu verleiten. Und der arme Mensch trieb mich ein-stens mit einer pur natürlichen und unschuldigen Fragesoweit, daß ich kaum wüste,was ich ihm antworten sol-le. Ich halte von der Gewalt GOttes, von seiner All-macht, grossen Abscheu vor der Sünde, wie er denenMissethätern ein verzehrend Feuersey, und wie er, alsderuns alle erschaffen, auch uns und die gantzeWelt ineinemAugenblick vernichten könne, vieles gegen ihn ge-redet, undermir die gantze Zeit über mitgrossem Ernstzugehöret.
Nachgehends erklärete ich ihm, wie der Teufel einFeind GOttes in den Hertzen der Menschen sey,und al-le Boßheit und List anwende, die gute Absichten Göttl.Providenh zu zernichten, und das Reich Christi in derWelt zu zerstöhren. Gut, antwortete er, es heißt, GO ttsey st mächtig, so groß; ist er dann nicht stärcker, nichtmächtiger als der Teufel? O ja, versetzte ich, GOtt iststärcker als der Teufel, er ist über den Teufel,und darumbeten wir,er möge ihn doch unter unsere Füsse treten, unduns tüchtig machen,seinenVersuchungen zu widerstehen,und seine feurige Pfeile auszulöschen. Allein er wandtedagegen ein, ist GÖtt viel stärcker, viel mächtiger,als der Teufel, warum schlägt er ihn dann nichtkddt, damit er nichts böses mehr thun kan ?
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