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Leben des Engländers
richtigkeit, Treue, und alle die Fähigkeit, Gmeszuchunund anzunehmen,als uns Christen, gegeben: daß, wannsich eine Gelegenheit zu dessen Erweisung hervor thut,sie eben so willig, ja noch williger als wir wären,die ih-nen verliehene Natur-Gaben zu gebrauchen. Also daßich manchmahl in traurige Gedancken gerieth, wenn ichnachsann, wie schlecht wir dieses bey vielen Gelegenhei-ten anwenden, ob wirgleich nichtnur den rechten Ver-stand, sondern noch darzu die Erleuchtung von dem gros-sen Licht des Unterrichts des Geistes Gottes,und der §r-känntniß seines Worts haben. Und warum es GOttgefallen, solche seligmachende Erkänntniß so vielenWil-lionen Seelen, die ( nach meinem armen Wilden zu ur-theilen,) solche besser als wir anlegen würden, zu ver-bergen.
Hierüber gerieth ich manchmahl zu weit, daß ich demfreyen Willen des Höchsten zu nahe trat, und die Be-fügniß einer so freywilligen Einricht-und Regierung al-lerDinge meistern wolte,warum Er nemlich dieses Lichteinigen verberge, hingegen, den andern offenbahre: undgleichwohl von beyden einerley Pflicht erfordere? Je-doch ich unterbrach solche meine Gedancken durch dieVorstellung: Erstlich, daß wir nicht wüsten, nach wasfür eineck Licht und Gesetze diese verdammet werdenwürden; sondern daß, weil GOTT nothwendigerWeise, und vermöge der Natur seines Wesens un-endlich heilig und gerecht sey, es unmöglich anders sey»könne als daß, wann solche Creamren alle seiner ewig zuentbehren verurtheilet werden, solches darum geschehe,weil sie wider dieses Licht sündigen, welches nach derSchufst ihnen cinGesetze gewesen,und sich als gerecht inrhrenGewissen offenbahre konteMeracht derGrund da-