Lobirrloa Crusoe.
^ einen dieser Wilden in meineMacht zu bekommen.Hier-nächst bedachte ich/wie es anzugreiffen ? Und da brauch-Htz te es viel Kopff-Brechens. , Doch da mir kein rechtes^ chunliches Drittel einfallen wolte, so wurde ich schlüßig,fleißig Wache zu halten, um zu sehen,wann sie ans Landkämen, und das übrige dem Ausgang zu befehlen, weil<üh mirdie Gelegenheit schon selber weisen würde, wie ichl«kli mich zu verhalten hätte.
R In solcher Entschließung gieng ich emsig aufKund-iG schafft aus, und zwar so offt, daß ichs von Hertzen müdeü: jj wurde. Dann ich laurete schon über anderthalb Jahre,und wanderte diese meiste Aeit über nach dem Westli-ch chen Ende, und nach der Südwestlichen Spitze der Jn-tzv sul, fast jeden Tag, und sahe nach o-noe» aus, ohne daßL tz sich einer sehen ließ. Diß benahm mir den Muth sehr,
^ undbegonnte mich in ziemliche Unruhe zu sehen, ob ich 'zjx gleich eben nicht sagen kan, daß es bey mir in diesem Fall^ j. Zewürcket,was es sonsten wohl gethan, nemlich den Ey-fer und die Hefftigkeit des Verlangens zu mindern.
» Sondern je langer sichs hinaus zu ziehen schiene, je be-E gieriger wurde ich darnach. Kurh: ich trug anfangs kei-ne so grosse Sorgfalt,den Anblick dieserWilden zu mey-^ den, und auch ihnen nicht zu Gesichte zu kommen, als be-gierig ich nun war, ihnen auf den Leib zu gehen.
^ Überdies bildete ich mir auch ein,ich wolte wohl einen,
zween, ja drey Wilden, wann ich sie erst hätte, so zu ban-^ digen und abzurichten wissen, daß sie gänhlich meine^ Sclaven würden, alles, was ich ihnen befähle, zu voll-^ ziehen, und dabey doch zu verhüten, daß mir von ihnen^ niemahl was zubefürchten stünde. Mit diesem Handel^ Melke ich mich lange Zeit: Aber es kam nichts zumVorschein, und beruhete, weil sich kein Wilder am^ Sr Stran-