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Wä?hatteimmerzugreßlicheTraume, und fuhr desNachts öffters im Schlaff auf. Des Tages ging ichschwermütig umher, und des Nachts träumetemirvonTodtschlagung derer Wilden, und wie ich solches ver-antworten wolte? Doch da ich eine geraume Zeit in sol-chem Zustande zugebracht hatte, geschahe es mitten imMay, nach der Anzeigung meines hölzernen Lalen-ders, (dann ich zeichnete die Tage am Pfahl noch im-merzu an,) etwa den >6ten, daß, als den ganhen Tagüber ein sehr harter Sturm mit vielem Donner und Bli-hengeweheh und eine sehr trübe Nacht darauf erfolget,ich auch eben in der Bibel gelesen, und von sehr ernstli-chen Gedancken über meinem gegenwärtigen Zustandganh angefüllet, ich einen Knall einer Canone, die mei-nem Bedüncken nach draussen auf der See abgefeuertworden, mit Bestürtzung gehöret.
Diese Bestürtzung war von ganh anderer Beschaf-fenheit als die vorigen alle: Massen darüber eine garandere Einbildung bey mir entstund. Ich fuhr in grä-ster Eile auf, stieg im Augenblick auf die erste Höhe mei-nesHügels, zog die Leiter hinauf, und gelangte im zwey-tenAnsatzoben auf dessen Spitze, eben als mich eineFeuer-Flamme nach einem zweyten Stück lauschen hieß,solch auch in etwa einer halben Minute hörete, auch andem Knall erkannte, es sey aufderjenigenSeite desMee-res, wo ich in meinem Boot den Strohm hinab verschla-gen worden.
Ich dachte alssbald, es wüste ein Schiffin Noth seyn,welches etwa einem andern von seiner Gesellschafft durchSchiessen ein Zeichen gäbe, daß es Hülffe benörhiget.So aufgeweckt war mein Gemüthe gleichwohl selbigen-Augenblick, daß ich dachte, körne ich ihnen nicht, so tön-ten