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Leben des Engländers
theyen verteilet; Bedachte aber dabey gar nicht,daßwann ich einen Haussen von etwa iv oder ircn todtschlüge, ich den andern Tag, Woche, oder Mönat, wie-der einen, und dann abermahls einen aus dem Wege zuräumen hatte, biß ick endlich zu eben so einem, ja noch är-gern Menschen-Mörder würde, als sie Menschen-Fresser waren.
Ich brachte nunmehr meine Tage in grosser UnruheundHertzenS-Angstzu, da mir immerzu bange war, einoder das andermal diesen unbarmhertzigen Henckern indie Klauen zu kommen, und wann ich ja einmahl aus-gieng, sahe ich vorher mit der grossen Sorgfalt und Be-hutsamkeit überall herum. Jeho befand ich zu meinemgrossen Trost, wie glücklichich sey, daß ich mich mit einerzahmen Heerde Ziegen versehen, weil ich mein Rohrdurchaus nicht abfeuren dursste, insonderheit auf derjeni-gen Seite der Irisch wo sie gewöhnlich anländcten, in-dem ich unfehlbar einen Lärmen unter ihnen machen wür-de. Und gesetzt, sie wären dißmahl vor mir geflohen, so
dürffken sie doch in wenig Tagen mit ein paar hundert
Lanoes auf einmahl zurücke gekommen seyn, und so hatteich mich in dasgrösse Unglückgestürtzet.
Jedoch gieng wol noch, wie gemeldt, i Jahr und -Monate hin, ehe ich wieder eines Wilden gewahr wur-de. Sie mögen wohl ein paar mahl da gewesen, aber ent-weder nicht lange geblieben seyn, oder ich sie wenigstensnicht gemerckt haben. Hingegen im Max-Monat,meiner Rechnung nach, und zwar im vier und zwanhig-ssen Jahre meines Hierseyns, hatte ich ein seltzamesScharmützel mit ihnen. Wovon an seinem Orte.
Meine Gemüths-Verwirrung war diese funffzehen,bis sechzehen Monate über sehr groß. Ich schlieff un-ruhig/