^ Lobinlön Orusoe. _^ 149
Mich muste allemahl vorher Lchr-Geld geben, wann ich- ^ etwas lernen walte, und was ich gleich erzehlen will, wardeines von denen Dingen, so mir am meisten zu thun mach-!'^ten. Ich habe schon vormahls berichtet, daß ich etliche^Gersten- und Reiß-Börner/ deren eingebildete Aus-^wachsung von sich selber mich zu solcher Bewunderung^veranlasset, ausschaben, und es mochten etwa dreyßig'EöReiß-Sterrgel und zwantzig Gersten-Aehren gewesen" -'-seyn. Diese auszusäen dachte ich ietzo, da die Sonne^jn ihrer Südlichen Stellung von mir hinweg, und dienasse Zeit vorüber, die beste Zeit zu seyn.üiHi Dem zufolge grub ich mit meinem höltzernen SpadenP: ein Stück Erdreich, so gur sichs thun liesse, um, theilte e6-rLmzwey Aecker ab,und säete meine Früchte darein. Dochlindem ichcbendarinnbegriffen, fällt mir ein/ich solte esÄ Anfangs nicht alles mit einander wagen, weil ich die ei---Ägenltiche Zeit darzu ja noch nicht wüste. Säete dem»L nach ungefehr das Drittel, und behielt von einerjeden^ Gattung etwa eine Handvoll übrig.
^ Es war auch mein grosses Glück, wie fichs nachherr auswieß, daß ichs so gemacht, Massen alle das ausgesäete^ gar schlecht gerathen. Dann weil in den drey folgendenv trocknen Monaten die Erde nach dem säen keinen Re-Igz gen bekam, mangelte der Saat die Feuchtigkeit, undschoß gar nichts auf, bis die nasse Jahrs-Zeit wiederherbey, und es nun erst, gleichsam alseine gantz frische^ Saat/heraus trieb.
^. Als ich sahe/ daß es mit meinem ersten Säen nichtfortwolle, wovon ich die Schuld der Trockne gab, suchte^ ich einen feuchten Grund zu einer neuen Probe, grub^ solchen unweit meinem Land-Hause um/ und säe-te mein übriges Korn ini kebrusrio, bloß vor dem^ K z Lgui-