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Leben des Engländers
lige Iahr-Gedachtniß meiner hiesigen Landung er-reicht. Ich summirte die Kerben an meiner Pfoste, undbefand/ daß ich nun drey hundert fünss und sechtzigTage aufdem Lande war. Diesen Tag feuerte ich dem-nach als ein grosses Fest, sonderte ihn aus zu gottseligenÜbungen/warff mich in tieffster Demuth zur Erden nie-der, beichtete GOtt meine Sünden, erkannte seine gerech-te Gerichte über mich/ flehete ihn an, mir Gnade undBarmhertzigkeit zu erweisen durch Christum, und indemich ir.gantze Stunden bis nach der Sonnen Untergangnichts in den Mund genommen, aß ich nunmehr einenZwieback, samt einem Bund Trauben, gieng zu Bethund beschloß dieses Fest so, wie ichs angefangen.
Ich hakte das gantze Jahr hindurch keinen Sabbath-Tag in acht genommen. Dann, gleichwie ich ohne-dem keine Gottesfurcht im Herhen hegete, also hatte ichnach Vermessung einiger Zeit die Wochen/ durch Ma-chung eines länger» Schnitts, den Sonntag dadurch zuunterscheiden, unterlassen, und wüste demnach selber nichtmehr, was gestern oder heute vor ein Tag sey? Jetzoaber, da ich die Kerben zusammen zehlte, kam ein Jahrheraus. Dieses theilte ich in Wochen, und rechnete al-lemahl den siebenden zu einem Sonntag. Wiewohl icham Ende meiner Rechnung befand, daß ich um einen
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^ag zu kurtz käme.
Kurtz hernach fieng meine Dinte an auszugehen, alsonahm ich sie desto besser in acht, und schrieb nur dirmerckwürdigste Begebenheiten meines Lebens, nichlmehr aber alle andre Kleinigkeiten auf.
Nunmehr wurde ich der nassen und der trocknenMonathe so gewohnt, daß ich genau ihre Zeit, und michmit meinen Anstalten dagegen zu verwahren wüste. Al-lein
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