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Leben des Engländers
bung der Sünden, ich das Buch weglegte,und mit MHimmel aufgehabenem Hertz und Händengleichsaminfreudiger Entzückung überlaut schrie: JEsir! DuSohn David, IEsu,du echsheker Fürst und Hei-land, gib du mir Busse!
Diß war das erstemal)!, daß ich in eigentlichem Ver-stände sagen kan, so lange ich aufdek Welt bin,rechege.betet zu haben. Dann nunmehr betete ich mit Em-pfindung meines Zustandes, und mit wahrer schrifft-mäßigen Hoffnung/so sich an das Wort GOttes hielte.Und von solcher Zeit an, darssich wohl sagen, machte ichden Anfang zu der tröstlichen Hoffnung, daß GOtt micherhören werde.
Jeho fieng ich erst an die Worte: Russe mich an,so will ich dich erretten, in einem gantz andern Ver-stände,als vorhin anzunehmen,gestalten ich vorherkeineandere Errettung, als aus meiner gegenwärtigen Ge-fangenschafft, verstünde. Dann ob ich zwar auf derJnsul meinen Willen und Raum genug hatte, war siemir dennoch, und in dem ärgsten Verstände genommen,ein rechter Kercker. Jeho aber lernte ichs in andermVerstände nehmen. Jeho sahe ich auf mein voriges Le-ben mit solchen Grausen zurücke,und meine Sünden ka-men mir so Schreckenswol! unter Augen, daß meineSeele bey GOtt um nichts mehr flehete, als um Erret-tung von der Last der Schuld, welche alle meine Freudeniederschlug. Dann was mein einsames Leben anbe-langte, bath ich nicht einmahl, daß er mich daraus erlö-sen möchte, ja ich dachte nicht einmahl daran; Alleswar in Vergleichung mit jenem wie nichts: Und ich se-he dieses Stück meiner Historie deswegen hieher,umpenjenigen, welche es etwa lesen möchten, diese Erinner-
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