Lobivlon druloe.
rz-
^ mir einen starcken Eindruck, und ich sänne ihnen sehroffte nach. Nunmehr wurde es spät in die Nacht hin-ein, und der Toback hatte mir erzehlter Massen dasHaupt so schwindlicht gemacht, daß ich schläfrig wur-de. Demnach ließ ich meine Lampe im Keller brennen,wann ich in der Nacht vielleicht etwas zu langen nöthighätte, und kroch ins Bette. Doch ehe ich mich nieder leg-te, that ich, was ich mein Lebetag noch nie gethan hatte,nemlich ich kniete nieder, und bath GOtt um Erfüllungseiner mir gethanen Verheißung,daß wann ich am Ta-^ ge des Elends würde zu ihm Dweyen, er mich wolle' erretten. Nachdem mein zcrftümmeltes und unvoll-> kommenes Gebeth vorüber, trunck ich den Rum, darein4 ich den Toback gelegt hatte, und der dadurch so strenge' und stinckend worden war, daß ich ihn würcklich kaumhinunter schlucken konte, aus. Gleich darauf stieg ich- hinein,merckte so fort,daß mirs gewaltig nach dem Kopffj zu stieg, fiel aber in einen liessen Schlaf, und erwachte« nicht eher, biß es der Sonnen nach meist z Uhr desi Nachmittags an dem folgenden Tage seyn mufte,ja ichr! bin noch diese Stunde fast der Meynung, ich Habedenfolgenden ganhen Tag und Nacht hindurch, und so biß,' gegen z Uhr des dritten Tages hernach geschlaffen: dann^ sonsten wüste ich nicht, wie ich in meiner Rechnung derTage in der Wochen um einen Tag zu kurtz solle gekom-fß men seyn, wie sichs etliche Jahr hernach ausgewiesen.
1 Denn wenn ich ihn durch passiv undRepaßivung umtev der Linie eingebüßt, würde noch mehr alsein Taggefehlet haben. Gewiß aber ist, daß ich in meiner Rech-j nung um emenTag zu kurh gekommen, und doch nie er-
- , fahren, wie es zugegangen.
Dem sey aber wir ihm wolle, so befand ich mich beym
I 4 Erwa-