Leben des Engländers
„muß gewiß auch die Gewalt haben, sie zu führen„zu regieren. - ^
„Ist dem also, so mag m dem grossen Umfange seiner„Werckb nichts geschehen ohne sein wissen oder seinen
„Befehl.
„Geschieht nichts ohne sein Wissen, so weiß Er ja
S
„auch, daß ich hier bim und zwar in einem so erbärmli- ^
^chen Zustand: Und geschieht nichts ohne seinen BM
IMhatEr auch geordnet' alles, was über mich ge'kM A„men ist. ^ , .... ^
Es fiel mrr nichts ein, womit ich irgend ernem von die-! ^sen Vernunfft-Schlüsscn widersprechen können; und'
daher gläubte ichs desto fester, GÖtt habe mir alles als» ^
zugeschickt, ich sey durch seine Regierung in diesen elen-den Stand gerathen: dann er habe ja die Gewalt al-
lein nicht nur über mich, sondern auch über iedes Ding, ^
das auf der Welt geschehe. So fort äusserte sich bqmir die Frage: ^
„warumhatGVttmirdiesis gethan? und«-- ^„Mit habe ichs um Ihn verschuldet? ^
Bey dieser Frage gab mir mein Gewissen sofort einen SVerweis, als begienge ich eine Gotteslästerung^ ^däuchte mich, es bestraffe mich gleichsam mit diesen AWorten: „ <!> du Ertz-Bösewichr! darssst du noch ^„fragen, womit du es verschuldet? Ey stehe nur ^ ^ ^„rücke auf dein mit schwaeyen Sünden beflecktes ^„und so liederlich zugebrachtesLeben und pagedich ^„dann selber, womit du es verschuldet ? Frage viel °„Mehr, warum du nicht schon längstens aufgeck-„ben worden? warum du auf der Rheede vor M„M0Uth nicht eetruncken ? In dem Gefecht mit den„Saleeschen See-Räubern nicht getödkev? Aufdst