8 8 Leben des Engländers
seln nahm, trabete das Kitzlern hinter mir drein bißzH Dmeinem Zaun oder Zwinger, worauf ich dann dieMr' Mniederlegte, das junge aber auf dem Arm über mein! BPfahlwerck hinüber trug, in Hoffnung, es zahm und ^groß zu niachen. Allein es wölke nicht fressen. Als» Bmuste ichs würgen und selbst aufessen. Mit diesen, j»)Wildprat kam ich, weil ich kärglich zehrete, und meinen HVorraht,absonderlichNrod,so viel immer möglich,späh, sDrete, lange Zeit aus. , , Wj
Nachdem ich also meine beständige Wohnung ange- Wlegt, befand ich nöthig, mich allerdings nach einem Platz, tzi«wo ich allezeit Feuer machen körne,als auch nach Brenn- chmHoltz umzusehen. Wie ichs nun damit angefangen, mingleichen wie ich meinen Keller erweitert, undwasson- Msten für Anstalten ich gemacht, davon werde an seinen, MOrte völlige Nachricht ertheilen. Nur muß ich vorher wmeiner selbst Meldung thun, und was ich für Gedancken Wvon meiner Lebens-Art, deren, wie leicht zu erachtenM jchwenige waren, geheget. A,
Es sah mit meinem Zustand gewiß recht erbärmlich Waus. Dann weil ich nicht anders als durch einen grau- Wsamen Sturm gantz von dem Cours unsrer vorgehabten DReise, und zwar so einen weiten Weg,nemlich etliche hun,dert TeutscheMeilen/von dergewöhnlichenPassagedcrer'Kauffahrdey-Gchiffe auf diese Znsul verschlagen wor-den, hatte ich ja Ursache zu dencken, es sey eine Schb ^ Uckung und Straffe vom Himmel, daß ich aufdiesemwü-sten Lande in einem so verlassenen Zustande mein Lebenendigen solte. Wenn ich daran gedachte, liessen mir dieThränen hauffig über die Backen: bisweilen aber hatte ^ichdieungedultige Einfälle: Warum doch GOtt seine ^Geschopffe so gar verderbe,und sie in so umumgängliches. W
Elend '