Lebendes Engländers
Seilen nach einem beqvcmen Platz zum Anlegen um,weil ich nicht gerne allzuweit den Strohm hinauffah-ren wolle, in Hoffnung, mit der Zeit ein Schiff in derSee zu erblichem Deswegen ich dann lieber, so naheals es möglich wäre,unten an der Cüste bleiben wolle.
Endlich beobachtete ich eine kleine Bucht am rechtenUfer der Anfuhrt,in welche ich meinen Floß mit grosserMühe und Beschwchrlichkeit hinein leitete, und endlichso nahe hinkam, daß, indem ich mit dem Ruder Grundfühlte, ich ihn gerade hinein stoßen konte. Allein hierwäre meine gantze Ladung bald wieder ins Wasser ge-fallen. Dann weil das Ufer ziemlich steil und abhän-gig, war keine Gelegenheit zum landen: Massen derje-nige Theil, den ich ans Ufer triebe, so hoch zu liefen, derandere hingegen so tief herunter gekommen wäre, daßmeine Sachen gedachter Massen in neue Gefahr geratz-ten wären. Alles,was ich dabey thun konte,bestund dar-mne,daßichdiehvchste Fluch abwartete, indem ich denFloß mit dem Ruder gleichsam als mit einem Anckerftsi ans Land hielte, und zwar an einem Stück Erd-reich, davon ich vermuhtete, daß es die Fluch bald über-schwemmen würde. Welches auch geschahe. Sobaldich nun Wasser genug spührete, ( dann mein Floß gicngmeist eineFuß tief,-stieß ich ihn aufdiescn flachenGrrmd,und befestigte ihn durch Hineinsteckung meiner zweyzerbrochenen Ruder in den Boden, und zwar des einenauf das eine, und des andern auf das andere End. Sol-cher gestalt lag ich solange da, bis das Wasser wiederablief,und mein Floß samt der ganhen Ladung sicher aufdemLandc blieb.
Meine nächste Arbeit war nun, das Land auszu-ktmdschafften, und einen beqvemen Platz zu meiner
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