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Leben des Engländers
Die wieder auf mich zurollende Welle begrub michauf einmahl ro bis zo Fuß liess in ihren Busem, und ichkonte fühlen, daß ich mit starcker Gewalt und Geschwin-digkeit einen ziemlichen Weg nach dem Ufer zu verschla-gen wurde. Allein ich hielt den Athem an mich, undhalffmir selber im Schwimmen nach dem Strand hinaus allen Krässten. Eben als ich wegen Anhaltunzdes Athems bersten solte, merckte ich, daß ich in dieHöhe käme, und zu meiner grossen Erholung mitKopffund Handen übers Wasser empor schösse. Ob ich michnun gleich kaum eine Minute lang also halten konte, gabmirs doch treffliche Hülste, frische Lusst, und neuenMuth. Ich wurde wieder eine gute Weile im Was-ser begraben, doch konte ichs aushalten, und als es ver-liefund zurücke zu rollen begunte, arbeitete ich gegen diezurückprallende Wellen an, und fühlte abermahlsGrund unter mir. Ich stund ein paar Minuten stille,frische Lusst zu schöpffen, und das See-Wasser mir von,Leibe ablausten zu lassen, trat sodann auf die Füsse,und liess, so starck ich konte, gegen dem Ufer zu. Dochauch diefts wolte mich vor dem Grimm d"s erbostenMeers noch nicht schützen, sondern es drang noch immer-zu hinter mir drein, und ich wurde noch zweymahl vondenWellen in die Höhe gehoben,und weildas Ufer nurstach,wiederum eine ziemliche Ecke vorweris gemorsten.
Das letzte mahl hätte mirs bald den Todt ge-bracht. Dann die See schlenckerte mich eben soweit als zuvor,aber an ein Stück einer Klippe, und zwarmit solcher Gewalt, daß ich ohne Gefühl, und mirselbst zu helffen unvermögend wurde. Gestaltenmirs einen gewaltigen Stoß in die Seite und auf dieBrust versetzte, daß mir gleichsam der Athem zumHab