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Leben des Engländers
vorn im Boot war, zog er die Seegel auf, ich aber, alsder am Ruder stund, steuerte das Fahrzeug eine guteTeutsche Meile besser auf die hohe See hinaus, drehetees hernach, als ob es nun wieder Fischen gelten solte,gab dem Jungen das Steuer in die Hand, lief hervorzum Mohren, that als ob ich mich nach etwas hinter ihmbückte, faßte ihn unversehens mit meinem Arm unterdie Knie-Kähle und schmieß ihn mit eins über Boordins Wasser. Er war augenblicks wieder in der Höhe,dann er schwamm als Korck, rieffmir zu, und sicheremich, ihn wieder einzunehmen, er wolle mit mir durch. die gantze Welt gehen. Er schwamm würcklich so starckhinter dem Boot her, daß er mich bald erreicht hätte,weil ohnedem wenig Wind war: Hierauf liefich flugsnach der Cajüte, langte eine Flinte, hielt sie gegen ihnund sagte: Ich hätte ihm noch keinen Schaden gethan,und wolle, wofern er nichts anfienge, ihm auch weiternichts thun; sondern weil er gut genug schwämme, dasUfer zu erreichen, und die See stille sey, solte sein bestesthun nach dem Lande zu kommen, aufwelchem Fall ihmvon mir nichts Leides wiederfahren solte. Komme ermir aber an das Boot, so wolte ich ihn durch den KopffWessen; Dann ich sey gäntzlich entschlossen, meineFreyheit zu haben. Also kehrte er um, arbeitete nachdem Ufer zu, und zweifele ich nicht, weiterem trefflicherSchwimmer, er werde es sonder Mühe erreicht haben.
Ich hätte endlich diesen Mohren wohl mit mir neh-men , und den Jungen hingegen ersäuffen können; Al-lein ich durffte ihm keinesweges trauen. Als er ersthinweg, wandte ich mich gegen den Jungen, den sieXurey hiessen, und sagte zu ihm, wo er mir wolte getreuseyn, solte er durch mich zu einem grossen Mann werden,
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