Schöpfung. 4l-
nommen hatten, und ehe sie mir den phöniciern eine G'minrA schaft haben konnten: wie hätten dam, die Hebräer die Be,>4 ^ griffe ihrer Welkschöpfung von ihnen herholen können ? Man
Us wird auch diesen Grübler fragen, wo er erfahren habe,
itz! daß die Hebräer jemals Sclaven der phönicier gewesen ftyn.^! Seit drey tausend Jahren hatte kein Schriftsteller ein WortU! davon gssaget. Aber man sieht leicht, daß unser Gegner!>ir in Absicht der Geschichte ist, was die falschen Münzer in Ab,il<» sicht der Münzen sind. Alles, was von ihnen herkömmt,H ist falsch.
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Die Erde war tohu, bohu, und leer; die Finsternisselagen über dem Abgrunde; und der Geist Gottes grenz überdie Wässer hin. Tohu, bohu, heißt eigentlich, Chaos,Unordnung. Es ist eines jener unnachahmlichen Worte,die man in allen Sprachen antrifft, wie: unter stch und übersich. Der Geist Gottes bedeutet den wind, der dasWasser bewegte. Dieser Gedanken ist in den Fragmentendes phönicischen Schriftstellers, Sanchoniaton, ausge-drücket. Die phönicier glaubten, wie alle übrige Völ-ker , daß die Materie ewig sey. Man trifft sogar in derganzen Bibel keine Stelle an, wo es hieße, daß die Marterie aus Nichts gemacht worden sey.
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Hier stecket wieder die gleiche Unwissenheit und Kühnheit»Tohu, bohu, heißt nicht Chaos; sondern Einöde, wüste:und dieses kam mit dem Zustande gut Übereins, in welchemdie Erde war, wie sie uns Moses in seiner Erzählung vom er»sten Tage der Welt vorstellet.
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