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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
406
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406 Schöpfung.

Ursprung von allein, was da ist, und von allem, was da,seyn kann, gab ihr in diesen ersten Augenblicken nichts, alsLas Daftyn, ohne Wirksamkeit, ohne Fruchtbarkeit. 1er-rs sutem erst in3M8 A vucus. Sie lag sogar vom Was,fer bedecket, und in Fmsterniß eingehüller, bis der Herr sag»te: Es werde Licht! und Augenblicks ward es Licht. I)i-xitigue Deus: kintl^ux! L lgöba est lux. Alsbaldfüllie ein unermessener Hanfe von unendlich feiner Materieden unbegreiflichen Raum der Himmel aus. Das Licht warnoch nicht fühlbar, weil es noch nicht in Bewegung war ;und es war nicht in Bewegung, weil die Sonne, die ihmdie Bewegung mitchellen sollte, noch nicht da war. Gott,welcher die Wirkung sah, die diese leuchtbare Materie her»Vorbringen sollte, wann sie durch die Sonne in Bewegunggescht werden, und wann die Erde von vernünftigen undempfindsamen Geschöpfen bevölkert seyn würde, hieß dasLicht gut. Er trennte d-s Licht von den Finsternissen; dasist , er ordnete die Bewegung des Lichtes, welches durch dentäglichen Umlauf sich auf einer Hälfte des Erdkreises fühlenlassen sollte, indessen daß es aufder andern in Ruhr wäre.Diese Zeit der Bewegung des Lichtes wurde der Tag, unddie Zeit der Ruhe, die Nacht geheißen; und diese allmähligeDauer der Schöpfung des Himmels, der Erde, und desLichtes, war der erste Tag der Welt.

Zweiter Tag. Hier war aller Stoff zum großenWeltgebäude bereitet. Das nämliche allmächtige Wort,welches ihn aus dem Nichts hervorgebracht hat, wirb ihmam zweyten Tage, die Anordnung, die Gestalt, die Eincheirlung geben , die er allezeit behalten soll.

Es entstehe dasUirmanrent in Mitte der Wässer, sprachder mächtige Gott: es theile die Wässer von einander !

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