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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
321
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um durch ihre Stimme ihm für alle Güter und Gaben zudanken , die er über das menschliche Geschlecht ergossen hat.

Man kann in Wahrheit nichts Größeres, Herrlichers,Würdigers für Gott ersinnen, als ein solches Opfer. GottHatte es auch sechsten durch die alten Propheten auf die präch-tigste Weise verkündiget. Vom Aufgange der Sonne biszu ihrem Niedergänge, saget er, wird mein Namen vorden Völkern groß seyn; und an allen Orten und aufdem ganzen Erdkreise wird zur Ehre meines Namens einganz reines Opfer ohn Unterlaß entrichtet werden. * Abortu lolis occstum lscriäLstur A oKertur nomirümeo oblstiomuuäs.

Beweis vom zweyten Theile des Satzes.

Die christliche Religion ist die einzige, welche die Men-schen Gottes würdig machen kann.

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Ein Mensch, der Gottes würdig wäre, ist nicht derKrisgsheld, der Staatsmann, oder Einer, der mit Macht,Ansehen, und Reichkhums begabet ist; es ist nicht derMensch mir großen Naturgaben, mit Gelehrsamkeit, oderder in den feinsten Wissenschaften bewandert ist. Unter alldiesem stecket sehr oft nichts, als Eitelkeit, Ungerechtigkeit,und manchesmal die größesten Ausschweifungen. EinMensch, der Gottes würdig wäre, ist ein wahrhaft rügend»samer Mensch.

Nun, es giebt keine Religion, welche die Menschen sowahrhaft tugendsam bilden könnte, wie die christliche Reli,gion. Sie verlanget nur eine Tugend, welche darinnen be-steht, daß man Gott über alle Dinge liebe: und dadurch

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