Peter. 24 s
Grunde dir wahren Gläubigen für den' Stuhl des heiligenPeters jederzeit die größeste Ehrfurcht gehabt Haber».
z. Peter ist, in der Erklärung der Macht, die Jesusden Aposteln gegeben hatte, von allen übrigen unterschieden.Sie erhalten alle die gleiche Gewalt, die Sünden zu verge«den und anzuhalken, zu binden und zu lösen, wre der heiligeMatthäus * anmerket: aber zu Peter» allein hat Jesusgesaget: Dir will ich die Schlüssel des himmlischen Reichesgeben.
Man kannst» ein Haus, in eine Stadt nicht eingehen,wenn jener, der die Schlüssel dazu hat, nicht selbsten auf-sperret , oder erlaubet, daß man aufsperre. Es verhält sichdann eben also mit dem himmlischen Reiche, weil die Schlüs-sel dazu perern übergeben worden sind. Die Macht, dieGewalt, das Recht, den Gläubigen den Himmel zu eröffnen,kömmt also von Peter»» her: und dieses machet die Einheitder Kirche, die Einheit der Heerde, und die Einheit desHirten aus: ** kiet ununi ovile > öd unus kslior.
4. ptterist der einzige ans Len Aposteln, welchem Je-sus vorsaget, daß sein Glauben niemals wanken werde: erist der einzige, für welchen Jesus Christus insbesondere bit-tet, »md welchem er nachmals aufträgk, seine Brüder indein Glauben zu stärken. Denn, als Jesus zu allen seinenAposteln gesagt hatte, daß er sein Reich fürste bereite, wiees sein Vater für ihn bereiter habe, sagte er nachmals dieseeigenen Worte zu petern: Simon! Simon!, sieh,
der Satan wartet auf euch alle, daß er euch durch dasSieb sichre, wie man das Rorn sichtet. Aber ich habe fürdich gebethen, damit dein Glauben nicht wanke; und
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* Matth. XVIII. *» Jvh. X. r«k. XXII.
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