Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
242
Einzelbild herunterladen
 

242

XXXIV.

Peter.

AA enn man die Aussprüche der heiligen Schrift zu Rachezieht, so wird man finden, taß niemals ein Manngelebet Hut, der zu eine»' so ausnehmenden Würde erhoben,mit ein« so ehrwürdigen Gewalt versehen, und durch sogroße Vorrechte begünstiget worden wäre, als das Hauptder Apostel, der heilige Peter. Was diese Gewalt, dieseWürde, diese Vorrechte so ehrwürdig machet, ist dieses, daßnichts dabey die Wirkung der menschlichen Macht, oder derGewalt der Waffen, oder willkührlicher Verordnungen ist;sondern alles kömmt von der unendlichen Weisheit und demunbeschränkten Willen des einzigen Sohns Gottes her. Die,ses wollen wir erklären, da wir etliche dieser Aussprüchevorlragen.

i. Peter ist von Jesu Christo als der Grund seiner gan,zen Kirche, und des ganzen Gebäudes sein« Religion,eingcschet worden.

Alan vernehme, wie ihm diese Wahl verkündiget underkläret worden ist. Als Jesus Christus eines Tags mittenunter seinen Aposteln war, fragte er sie gesprächweise, wasman in der Welt von ihm dächte. Etliche,,, sagtensie,halten dich für Johann den Täufer; manche für Elias; andere für Jeremias, oder für einen aus den Pro, pheten. Aber was denket ihr von mir? antwortete Jesus Christus. Alsobald gab ihm Peter, der seine ewige Gottheit erkannte, diese glorwürdige Zeugschaft: Du bist Christus; du bist der Sohn des lebendigen Got,

ttS.

* Matth. XVl.

MT

A

ß>«,i

Vst

W

r,