Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
230
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2zo Paul.

Gottes seines Vaters. geheißen; und seit siebenzehn hnndenJahren ist er allezeit in der christlichen Kirche wegen der Men»ge seiner Beleuchtungen, der Unerschrockenheit seines Mürbes,und der Größe seiner Bekehrungen und Arbeiten, für einen'Ved außerordentlichsten Männer, mit einein Worte, für einenHer größesten Helden der Religion, gehalten worden.

Er war zu Tarsus, der HauprftM CUirtens, geboh-ren,und wurde sehr jung nach Jerusalem geschicker, um-dorten die jüdische Religion zu studrrm. Er trat in die Schu-le Ganraliels, eines der berühmtesten Lehrer seiner Zeiten,und nahrN sich durch seinen Fortgang, seine Einsicht, undseinen Eifer für alles, was zur GotteSgclchttheil der Hebräergehörte, bald vorzüglich aus. Seine feurige 'Grmüthsart'und seine großem Kenntnisse bewogen die Synagoge, mehrereaußerordentliche Aufträge wider jene aus den Inden, die dasChristenthum cumahmen, ihm zu übertragen. > Als er aber,mir gutem Geleite, nach Damaskus zog, um einen Auftragvon dieser Art auszuführen, wurde er von Jesu Christo selbstangehalten, und auf eine rührende und wundervolle Weisebekehret, wie es im Buchs der Apostelgeschichten erzähletwird.

Seine Bekehrung veränderte nicht allein seine feurigeGemürhsart nicht, sondern gab ihm noch eine ganz neueLebhaftigkeit. Er war fähig, alles zu unternehmen; un-fähig , bey der Aussicht einer Gefahr zu erschrecken; und überalle Furcht und alle Verfolgungen erhaben: sein Eifer enlbrannallezeit heftiger, und seine Seele stieg allezeit höher empor,nach dem Maaße, wie sie von neuen Gegenständen erfülletwar; er fthnke sich nach nichts mehr, als nach der EhreJesu Christi, und dem Helle der ganzen Welt. Länger alsdreyßig Jah'.e predigte er das Evangelium in einem großen

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