Die niederl. u. deutschen Schulen von 1420—1550. 167
anno 1438. 31. Saimuattj. Auf Holz, 1 F.
7{- Z. h., 1 F. 3 F. br. S. S.
528a. Altniederländische Schule. Der dornenge-krönte Christus im Purpurmantel, die Händegefaltet. Goldgrund. Auf Holz, 1 F. 24 Z.h., lli. Z. br. E. E.
529. Hughe van der Goes, blühte zwischen 1470und 1480. Schüler des J. van Eyck. Die un-ter einem Thronhimmel sitzende Maria hältdas nackte Kind auf den Armen. Zu beidenSeiten zwischen Säulen Durchsichten auf eineLandschaft. Auf Holz, 2 F. 7 Z. h., 1 F^94 Z. br. E. E.
529a. Pieter Christophsen, blühte zwischen 1417und 1452. Schüler des Hubert van Eyck.a) Die Verkündigung Mariä. Vor ihrem Bet-schemel knieend, wendet sie sich zu dem En-gel um, welcher, ebenfalls knieend, in derLinken ein crystallenes Scepter, mit der Rech-ten auf sie deutend, ihr die himmlisce Bot-schaft bringt. Am Boden ein Gefäss mitLilien. Im Hintergründe des Zimmers eingrünes Himmelbett. Durch die Fenster unddie geöffnete Thür Aussicht auf eine hüglichteLandschaft mit einem Flusse und sonnigemHimmel. V) Maria, Joseph, die Jüdin, welchezufolge des Evangeliums der seligen JungfrauMaria, derselben bei der Geburt Hülfe ge-leistet, und drei Engel verehren knieend dasam Boden liegende Christuskind. In der Stroh-hütte daneben Ochs und Esel. In der hüg-