Die italienischen Schulen des 15. Jahrhunderts. 45
a) Tobias empfängt den Segen seines Vaters;
b) geht unter Obhut des Engels auf die Reise,um die Schuld von einem Verwandten einzu-treiben; c) schneidet auf Geheiss des Engelsdem Fisch, vor welchem er sich gefürchtet,die Galle und Leber aus; d) gelangt bei demVerwandten an; e) wirbt um dessen Tochter;/) vermählt sich mit derselben; g) verharrtmit ihr im Gebet, während der Engel denTeufel bindet; h) beauftragt den Engel, seinGeschäft bei dem Verwandten auszurichten.In Tempera. Auf Holz, 1 F. 11 f- Z. h., 5 F.I Z. br. E. E.
143. Bernardino Pintitricchio. Maria unterstütztmit der Rechten das auf ihrem Schoossestehende Kind, welches mit dem Händchenihren Schleier gefasst hat. In der Linkenhält sie einen Apfel. Grund dunkel. In Tem-pera. Auf Holz, 1 F. G Z. h., 1 F. 4 Z. br.v. R.
144. Raphael Sanzio. Drei runde Bildchen, derenmittleres den mit gesenktem Blick und aus-eebreiteten Armen auf seinem Grabe sitzen-den Christus, die zu den Seiten die BischöfeErcolono und Ludovico, Schutzheilige von Pe-rugia, darstellen. Grund dunkel. Jedes rund,im Durchmesser 5f Z. E. E.
145. Rapiiaei. Sanzio, aus der Zeit, da er sichin der Schule des Perugino befand. Jedochetwas später als Nr. 141. Maria hält mit