ERSTE ABTEILUNG. 1. Classe.
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E. Die ujiibrisclie Schale.
(Dieselbe ist in einem abgesonderten Raume aufgestellt,welcher von den Galleriedienern nachgewiesen wird.)
Bei minderer Ausbildung der Zeichnungals die Toscaner, that diese Schule es dochdieser, wie allen andern in dieser Epoche, anTiefe in der Auffassung der kirchlichen Aufga-ben zuvor, und erreichte vor allen in den Wer-ken des Pietro Perugino jenen Ausdruckeiner fleckenlosen Seelenreinheit, einer innigenSehnsucht zum Höchsten, welcher das Gemüthso mächtig ergreift. Ganz derselben Richtunggehören auch die früheren Werke Raphaels an,welche indess durch die eigenthümliche Schön-heit seiner Seele einen noch ganz besonderenReiz erhalten.
128. Tiberio u’Assisx, lebte noch 1524. Schü-ler des Pietro Perugino. Die vor einem Tep-pich sitzende Maria hält das segnende Kindauf dem Schoosse. Rechts der heilige Hie-ronymus, links Franciscus. Hintergrund Land-schaft. Auf Holz. Rund, 2 F. 8 t Z. im Durch-messer. S. S.
1‘29. Fioeenzo di Lorenzo, blühte von 1460 bis1490. Maria hält das Kind auf dem Schoosse,welches der Mutter einen Kern aus einemGranatapfel zeigt. Auf Goldgrund. Bezeich-net: MCCCCLXXXI. In Tempera. Auf
Holz, 5 F. 1 Z. h., 2 F. 4 Z. br. S. S.
130. Schule des Bernardino Pinturicciiio. Meh-rere Vorgänge auf einem Bilde, a) Die hei-