Die italienischen Schulen des 15. Jahrhunderts.
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108 Pesf.llo. Schüler des Andrea del Castagno.Maria hält das vor ihr auf einer steinernenBrüstung stehende Kind, welches den Segenertheilt. Hintergrund Landschaft. In Tem-' pera. Auf Holz, 2 F. 4 Z. h, 1 F. 5 Z. br. S. S.
109. Balthasar Perczzi. Die Caritas. Währendsie, nur mit einem rothen Gewände leicht be-kleidet, ein Kind auf dem Arme hat, strebenzwei andere zu ihren Füssen zu ihr empor.Der Hintergrund eine bergige Landschaft, wo-rin beziehungsweise auf einem Baume der Pe-likan, welcher seine Jungen mit seinem Blutenährt. Auf Holz, 2 F. 9^- Z. h., 1 F. 6-J- Z.br. E. E.
110. Schule des Fra Filippo Lippi. Maria undder kleine Johannes verehren knieend das vorihnen liegende Kind. Hintergrund Land-schaft, worin man den büssenden Hieronymussieht. In Tempera. Auf Holz, 2 F. 2 Z. h.,1 F. 6 Z. br. S. S.
D. Die Schulen von Bologna und derBomagna.
Erst gegen Ende des 15. Jahrhundertsbildete Francesco Francia hier eine Kunstweiseaus, welche theilweise das Bestreben der Tos-caner auf Schönheit der Formen und Linien,und der Umbrer, auf die Auflassung der christ-lich-religiösen Aufgaben in ihrer eigenthümlichenBedeutung, mit der grösseren Kraft und Klar-
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