XXVI
Einleitung.
der aus dieser Zeit verratheii bei sehr sorgfäl-tiger Ausführung einen Hang zum Seltsamenund Abenteuerlichen.
Achte Epoche.
Vom Jahre 1590 bis 1670.
Durch die rühmlichen Anstrengungen ausge-zeichneter Männer, welche das Verderblichedes obwaltenden Zustandes erkannten, gelangtein dieser Epoche die Malerei noch einmal inItalien auf eine achtbare Höhe, in den Nieder-landen aber erlebte sie eine neue Blüthe.
In Italien waren es die Carracci (der älteste,Lodovico geb. 1555, f 1619.) welche durch einsorgfältiges Studium der Natur, der Antiken,so wie der grössten Meister der schönsten Zeit,ihren Werken in wesentlichen Stücken, beson-ders in der Zeichnung, grosse Verdienste zuertheilen wussten, die sich auch ihre zahlreichenNachfolger mehr oder minder aneigneten.
In den Niederlanden führte Rubens (geb.1577, f 1640.) die Malerei wieder zur Beach-tung ihres Vorbildes, der Natur, zurück undbildete das Colorit und die Handhabung der