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Einleitung.
Der Kreis der künstlerischen Darstellungenwurde in dieser Epoche unendlich erweitert,und Mythologie, so wie alte und neuere Ge-schichte, in sehr grossem Umfange hineinge-zogen. Bei der zunehmenden Bildung und dergrösseren Gemächlichkeit und Pracht in' derEinrichtung des bürgerlichen Lehens (and dieMalerei jetzt auch im Privatleben die mannig-faltigste Anwendung.
Die eigenthümliche Grösse der Kunstdenk-male dieser Epoche liegt vorzüglich darin, dassdie Urheber derselben mit der neuerdings er-ruugenen Beherrschung aller Mittel der Darstel-lung die Begeisterueg für ihre jedesmalige Auf-gabe, den Ernst und die Gründlichkeit derDurchbildung aus der vorigen Epoche ver-einigten.
Siebente Epoche.
Vom Jahre 1550 bis 1590.
Nach kurzer Blüthe ging die Malerei rasehzurück. Die Künstler fanden es nämlich ein-mal bequemer, ihre grossen Vorgänger nachzu-