XVIII
Einleitung.
landen, in Deutschland und Frankreichbrachte man in den Malereien mehr und mehraus dem Leben beobachtete Züge an, und hieltüberhaupt mit den Italienern gleichen Schritt.Besonders zeichnete sich ein Meister Wilhflmaus, der zu Cöln um das Jahr 1380 blühte.Die Niederländer und Deutschen bedienten sichebenfalls einer Mischung der Farben mit Leim-stoffen, über deren Bestandtheile indess nochnichts Näheres ermittelt worden ist. Von al-len Malern dieser Epoche wurden die Gesichts-züge noch mehr oder minder nach einem all-gemeinen Schema behandelt.
Fünfte Epoche.
Vom Jahre 1420 bis 1500.
' Die Kenntnisse der Darstellungsmittel, welchei der Malerei zu Gebote stehen, waren bisher sogering, dass nur die gelungensten Gemälde sichbis auf einen gewissen Grad Anspruch auf efnigeNaturwahrheit machen können. Erst dieserEpoche war es aufbehalten, dieselben zu eigent-lichenDarstellungenauszubilden. Initalien ge-; schahen die ersten Schritte hierzu in Florenz durch