Vorrede.
IX
ben, eine kurze Charakteristik der wichtigstenMeister endlich, bleibt einem ausführlicherenVerzeichniss Vorbehalten.
Wenn ich bei verschiedenen Bildern die Mei-ster nicht angegeben, sondern mich mit Bestim-mung der Schule und Epoche begnügt habe, soist der Grund davon einmal darin zu suchen,dass ich nur in den Fällen,in welchen sich durchsichere Beglaubigungen, oder die entschiedensteAnalogie, ein Gemälde einem Meister nach mei-ner vollen Ueberzeugung beigemessen werdenkonnte, dieses wirklich gethan habe; wobei ichindess weit entfernt bin, behaupten zu wollen,dass ich nicht desohngeaehtet in einzelnen Fäl-len geirrt haben kann; sodann aber in dem Um-stande, dass die Königliche Galerie des Museumsin grösserer Anzahl, als irgend eine andere,Bilder aus Epochen und Schulen enthält, beiwelchen eine Bestimmung der Meister wenigerzulässig ist. Dahin gehören folgende. Erstens.Die Gemälde toscanischer Schule aus dem14ten Jahrhundert. Abgesehen davon, dass beieiner so geringen Ausbildung der Malerei alsin jener Epoche, die Eigenthümlichkeiten der
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