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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
638
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6; 8 Himmel,

lichkeit der Meere, die man nach dem Scheine unmöglichdurchschiffen konnte, war dann die Ursache, daß man dieMeynung von den Gegenfüßlern für ganz ungegründet hielt;und der heilige Augustin schloß in diesem Stücke auf die na«tätlichste Weise. * Jene, die behaupten, saget er, daßes Gegenfüßler gebe, bringen kein historisches Denkmaa!zum Beweise ihrer Meynung auf. Der ganze Grund,worauf sie sich steifen, ist, daß die Erde, weil sie mit-ten in die Höhlung des Himmels versetzet ist, in dem Thei«le, der dem unsrtgen entgegenstehr, ganz gewiß Einwohner

haben müsse.-Aber hätten dann Menschen jenes

unermessene Weltmeer durchschiffen können, um sich andiesen Orten festzusetzen ; also, daß es dorten gleichsamein neues menschliches Geschlecht geben müßte, welches,wie wir aus eben demselben erstenStammvater alierMen»schen hergekommen wäre? Der heilige Augustin schloß ausder Unmöglichkeit, die man allgemein zugab, em Mecr oh»ne Gränzen zu durchschiffen; er schloß aus der Norhwen«digkeit, die uns die Religion aufleget, zu erkennen, baß alleMenschen von dem ersten Menschen abstammen, welcher ausden Händen des Schöpfers hervorkam. Also, wenn wirgleich heut zu Tage überzeuget sind, daß es in der Thar wahr-haft sey, so sind wir dennoch verpflichtet zu gestehen, daßder heilige Augustin mit einer unvergleichlich größern Klug-heit geschloffen habe, als unser Philosoph.

Was den heiligen Lhrysostomus betrifft, so wird er hievsehr willkührlich verleumdet. Aber dieß ist die Art unsrerPhilosophen. Also verfahren sie mit allen großen Männerndes Christenthums. Man vernehme, wie dieser beredtsameRedner in seiner vierten Homelie von dem Himmel, und

nicht

" Von der Stadt Gott. r<r. D. y. Rap-.