6zs Himmel.
allen ihren Reizen, und wenn er vom Laster redet, so geschieht ^es nur, um davor Abscheu einzuflößen.
Jener will uns in den Hißen seines Unsinns von allem ^reden, und lehret uns nichts. Dieser trägt uns mit Bescheir-enheit eine wunderbare Menge verschiedener Kenntnisse vor, ^und gießt allezeit Vergnügung in die Seele, da er sie be< ""leuchtet.
Jener vergißt sich in seinen Verirrungen beständig selb-sten; er reißt an einem Orte nieder, was er an einem andernaufbauen will; er widerspricht sich unaufhörlich. Diesererkläret durch das doppelte Licht der Vernunft und der Of-fenbarung , schreitet immer mit sichern Schritten fort, ver- ^meidet das Jrrthum, und lehret es vermeiden. ^
Jener sparet weder Lügen, noch Verleumdungen, um ^
die großen Männer, welche sich durch den Eifer und die M
Liebe für die Religion, oder durch die Dienste, die sie der d'
Religion leisteten, hervorgethan haben. Lurchzulassen, zu §
verschwärzen, zu beschimpfen. ^Vieser stellet uns eben die- n
selben Männer, wann er von ihnen redet, nicht anders §
vor, als für die würdigen Gegenstände der Verehrung und chk
Liebe des menschlichen Geschlechtes. Li
Jener waget es nicht, Las Daftyn Gottes zu läugnen;aber er redet uns niemals von einer Pflicht gegen Gott.
Dieser läßt uns allerwegen die verwunderlichen Vollkommen-Heiken des höchsten Wesens bemerken, und erhebt uns alle, ^
zeit, durch die Betrachtung der Weisheit und Wohlthaten ^
Gottes, zu ihm hinauf. G
Jener, obschon er bekannt genug ist, getrauet sich nicht ^öffentlich zu gestehen, daß er der Verfasser des Handlexikons ^aller Gottlosigkeiten sey: er fürchtet, daß die Gerichtschlüs-ft, die auf das verdammliche Werk gefallen sind, auch über y
den-