Himmel. §2^
rer, ist von jener unglaublichen Menge weit entfernet, die un-ser Romanschreiber erdichtet, und sehr willkührlich annimmt-.Und was geht in diesen Sphären vorbey ? warum, und zuwelchem Ende sind sie erschaffen worden ? Davon schweigtder Weise, und genüget sich die Macht des Schöpfers anzu,berhen. Wir reden von den Sternen nicht, derer Zahl nochnicht bekannt und besnmmek ist.
Hermias, ein christlicher Philosoph, der vor fünfzehnJahrhunderten lebte, laßt jene kleinen Vermessenen sehr arrtig durch, welche sich Philosophen nennen, und für Lehr»meisier der Welt ausgeben; aber dabey dennoch eitel Aus,schweifungen und Träumereyen auf die Bahne bringen«Man vernehme, wir er sich in einem Werke ausdrücket-das ebenso unterhaltend als lehrsam ist, und die Aufschriftführet r Die verspotteten Philosophen. * „ Ich schwingemich bis zum Himmel empor, „ saget einer aus diesen ein-bildrischen Philosophen, denen unsre neuartigen so ähnlichsehenIch schwinge mich bis zum Himmel empor/ um„ die Größe der Sonne zu messen: ich steige in den Ab,„ grund der Meere hinab , um Nepmnen zu lehren, wie„ weit sein Reich sich erstrecke. Ein Tag genüget Mir-„ um die Erde zu erkennen, auszumessen, und ihre Kigue„ zu bestimmen: ich lege sie auf die Wage; ich kenne ihrs,, Schwere; ich werde sogar nicht um eine Unze fehlen. Ein„ Kopf, wie der meinige, ist damit noch nicht vergnüget«„ Ich gehe über das Reich der Thetis und des großen Welt,„ meers hinaus: ich fliege in eine neue Welt; von dorten itt„ eine dritte, in eine vierte, eine fünfte, eine zehnte, eins„ hundertste, eine tausendste: dabey will ich noch nicht sitzet!
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* Man sehe Justin am Lude»
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