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1 (1777) A - L
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576
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576 Glauben.

Thiere gewinnen lassen ; daß sie sich mit den Götzenbil-dern , die man ihnen weihte, vereinigen; daß sie alleTage Wunder wirken. ^

« 4 * sM"

All dieses stellet eitel Reden eines gottlosen Verführersvor, weicher sich getrauet, den christlichen Glauben mit denUngereimtheiten des Heydemhums zu vergleichen. Aber wirfragen ihn , der diese Reden führet: i. Was für Beweise ^gab das Heydenthum von Dingen an, die es glauben hieß? B a"Keine. 2. Was hat das Heydenrhum erwiedern können, D ^als die ersten Kirchenväter die Ungereimtheiten , die Unan-ständigkeit, die Thorheit der heydnischen Theologie und Göt-rcrlehce darchatcn ? Nichts. Es rächte sich mit Feuer und AuSchwerte für den Hohn , den cs leiden mußte; dieß wardie ganze Erwiederung des Heydemhums. z. Ist es wohl «imwahr, daß das Heydenthum verlangte, man sollte glauben? HHLNein. Denn das große Orakel der Gottlosen saget aus-dcüuuch selbsten; * Die Heyden haben keine Glaubenssätze AHgehabt.

Das Heydenthum streuete Fabeln aus. Es mochte sieglauben oder nicht glauben, wer immer wollte: das war al,les gleich, und alles auf gleiche Weise ohne Bedeutung.Manche machten sich darüber lustig ; andere verachteten sie;einige erklärten sie , als Gleichnißreden, unter welchen diephysischen Kenntnisse verdecket wären. Man darf nur Cice-ro, ** Lucianen, ^ Makroben, **** und die meistenheydnischen Schriftsteller zu Raths ziehen, um die Richtig-keit dieser Antwort zu erkennen.

VH.

* Volt. aRgem. Gesicht 7. Rap« " yc>n der Nat. der Sött.**' Gessräch. Satmnal.