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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
562
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sss Glauben,

gehabt haben'. Man lese nachmals die philosophischen Wer,ke des Cicero, jenes großen Mannes, welcher all« Schätze -lOder griechischen Weikweisheit zu den Römern überbracht hat: -D

was wird er uns von der Wesenheit und Natur Gottes lehr Mren ? Wie klein , schwach, eingeschränkt werden seine Be-griffe, gegen die Begriffe Mojes, Davids, Ifaias, E;e« O""chielo, der heiligen Apostel Johanns nnd Pauls, heraus» ^ ,rikommen ! Mit was für einem hellschimmernden Lichte wird jchnicht die Vernunft von diesen begeisterten Männern aufge» j«,«kläret! und was für Schwachheit, Dunkelheit, Ungewiß» Dheit wird sie nicht in den Schriften der größesten Männern Hdes Heydenrhums gewahr! ,«

Wenn unsre neuartigen Philosophen manchesmal richri» ^ s,gere, reinere, schönere Begriffe von Gotte vorzubringen scheu -A,nm, als die heydnischen Philosophen von ihm angaben; somuß man wissen, daß sie dieselben eben aus dem Christen»thume selbsten herholen. Aber sie handeln, wie jene ausge, ^arteten Kinder , welche, nachdem sie die Milch von ihrerAmme gesauger Haben, nachmals ihre Kräfte anwenden, um ^ße zu schlagen und zu mishandeln. >

Es ist rarhsam , im Vorbeygehen anzumerken , daß kei, ^ner aus jenen Herren, wo sie von den göttlichen Vollkom» , ^menheiten reden, jemals ein Wort von der Heiligkeit Got,res saget. Es scheint, sie erkennen diese Vollkommenheit ^nicht, oder Halten sie für Gott nicht anständig. Man er-räch leicht die Ursache dieser Verschweigung. ^

z. Die Wahrheiten des Glaubens entdecken dem Men» ^schen alles, was die unveränderliche Ordnung von ihm ^fodert ; das ist : seine Pflichten und seine wahren Vor- ^thetle. Wir finden in keinem philosophischen Lehrgebäude, ^und in keinem Gesetzbuchs Grundsätze von den Pflichten und ^'

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