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alles» was die alten Philosophen von der Gottheit gedacht,gesagt, und geschrieben haben , «ufsuchen, sammeln, zusam«menstecken. Was werden fie finden, das mit jenen erhabnenBegriffen, die uns die göttlichen Bücher davon aufstellen,vergleichbar, oder ähnlich wäre ? Wie klein scheinen jenegroßen Philosophen, wie schwach sind jene so berühmtenGeister, wenn sie sich allein mit natürlichen Einsichten fort,helfen müssen, gegen die Schriftsteller, denen Gott emsprach!Was wird man in der ganzen Philosophie ancreffen, dasuns einen so hohen Begriff von Gone beybrächle, alsMoses durch diesen einzigen Ausdruck giebt: ^ Jener, derda ist. Kleine Geschöpfe! ihr ftyd nur entlehnter Weise, undaus Gnade da : Gott allein ist wahrhaft, wesentlich, undaus sich selksten da. Was wird man antreffen , das jenerHerrlichkeit gleich käme, mit welcher Moses das große Werkder Schöpfung vor die Augen leget ? * * Im Anfänge schuffGott den Himmel und die Erde. Oie Erde war aberohne Rraft und ohne Zierde; sie war mit Finsterniß um,hüllet: und Gott sprach: Es werde Licht; und Augen,blicks ward Licht, u. f. w. Allmählig kommen dann alleübrige Geschöpfe, aufdas einzige Geheiß, und auf ein Workdes Herrn , aus dem Nichts hervor. Also schildert unsMoses die schöpfrisHe Macht Gottes ab.
Man durchgehe die Psalmen, die Bücher der Weisheit,die Propheten: was für herrliche, was für erhabene Be,griffe findet man nicht dorten von der Ewigkeit, Unermeß,lichkeit, Allmacht, unendlichen Weisheit, und von mehrernandern Vollkommenheiten Gottes, von denen die Philosophenkaum einen sehr schwachen und sehr unvollkvmmmn Schein
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' S. m.
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