Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
555
Einzelbild herunterladen
 

Nitz

!itz

Kjj»

All»

U

l,!r

, k

glicht

«

K-v

»>

tj«

jli>«

>A»

!'

Glauben. 555

zunehmen. Der göttliche Glauben ist jener, der sich aufdas Wort Gottes selbsten gründet. Die Weissagung, undunverwerfliche Wunderthaken sind die Kennzeichen des Worksund der Aussprüche Gottes: denn nur die göttlichen Aus-sichten können die Zukunft durchschauen, und sie unfehlbarentdecken; und nur der Schöpfer der ganzen Natur kannder Natur sechsten gebierhen, und ihre Gesetze nach seinerWillkühr hemmen oder zurückhalten.

Die Religion der Juden, und die Religion der Christensind die einzigen, welche einen göttlichen Glauben erkennen;weil sie die einzigen sind, die sich auf Weissagungen undWunderthaken gründen. Die Verfasser des Gedichts vondem natürlichen Gesetze, des Emils, der philosophischenGedanken, des philosophischen Rriegsnianns, u. d. g.welche die mahometanische Offenbarung mit der Offenbarungder Juden und der Christen in die gleiche Reihe setzen, ge,ben uns genug zu erkennen, wie sehr die Gottlosigkeit undder Haß gegen die Religion gewisse Gemächer verblenden kön,ne. Laßt uns nun umständlicher erklären, was der christli-che Glauben sey.

Zweyter Artikel.

Was ist der christliche Glauben?

§VNan kann von dem Glauben keinen herrlicher» und er-^ habnern Begriff angeben, als uns der Heilige Pauldurch diese Worte giebt: „ Der Glauben stellet uns die un-„ endlichen Güter vor, die auf uns warten, und er ist das», Licht, das uns leuchtet, um jene erhabnen Wahrheiten zu„ erkennen, die wir aus uns selbsten nicht entdecken mögen,,.* Llt gutem Dickes spersnägrum lubligutis rerum, ur-

§u-

*Hekr. ,i. Rap.