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Geheimnisse. 52z
barkeit gegen Gott noch mehr gerühret, weil er alle Vor,theile fühlet, welche die Offenbarung ihm verschaffet. Für,wahr es giebt keines aus den geoffenbarten Geheimnissen,welches nicht tauglich wäre, oder uns einen erhabnem Be,griff von der Hoheit und den Vollkommenheiten Gottes bey,zubringen, oder uns das Gefühl einer lebhaftem Dankbar,keit gegen Gott einzuflößen, oder die Religion herrlicher vorunfern Augen , und liebenswürdiger für unser Herz zu Nis-chen , oder endlich uns die dringendsten Beweggründe zur Er-füllung unsrer Pflichten an die Hand zu biechen. Ein PaarWorte, die wir über etliche aus diesen Geheimnissen sagenwollen, werden die Wahrheit unsers Saßes in ihr ganzesLicht setzen.
i. Das Geheimniß der hochwürdigen und unergründli,chen Dreyeinigkeit giebt uns die Wesenheit und die Art desDaseynS Gottes zu erkennen; aber es giebt uns diese unend-lich erhabener zu erkennen, als alles, was jemals die Phi-losohen gesagt hatten, und alles, was die Vernunft in dennatürlichen Dingen entdecken konnte: und zugleich stellet esuns nichts vor, was nicht für Gott anständig wäre. Alsein ewiges, unendlich einfaches, unendlich fruchtbares We-sen, erkennt er alle seine unendlichen Vollkommenheiten.Diese Eckenmniß ist in der göttlichen Wesenheit, und istvon der göttlichen Wesenheit nicht unterschieden , weil dieseWesenheit unendlich einfach ist. Er liebet sich unendlich;und diese Liebe ist in der göttlichen Wesenheit, und kann vonder göttlichen Wesenheit nicht unterschieden werden, weil indieser Wesenheit mchts Statt haben kann, was ihrer unend,lichen Einheit entgegengesetzt wäre. Dennoch begreifenwir, daß die Erkenntniß nicht der Ursprung, daß die Liebenicht die Erkenntniß, und daß der Ursprung, -ie Erkennr-
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