Evangelium. 455
Kirche erkennt. Aber diese Schwierigkeit ist in Wahrheitkeine. Heli, Heliacim, oder Joachim sind Namen, welchefür Eines galten. Man hat ein Beyjprel davon an dem äl,testen Sohne des Josias, welcher den Namen Eliacim, oderJoachim hatte. *
Aus diesem, was wir ißt gemeldet haben, folget: i. Daßin den Evangelien weder Widersprüche, noch Jrrthümer sind.2. Daß der heilige Matthäus das wahre Geschlechtregisterdes heiligen Josephs, und der heilige Lukas den Stamm-baum der seligsten Jungfrau beschrieben, z. Daß die zweenEvangelisten sich mit aller Anständigkeit und Wahrheit, diesich gebühret, ausdrücken. Mansche noch die Antwort aufdie vierte Einwendung im Artikel: Christemthum, stach.
III.
In eben demselben Stammregister, saget du Marsais,verfällt der heilige Matthäus wieder in einen offenbarenWiderspruch; denn er saget, Osias sey der Vater Joa,thams gewesen ; und in den Büchern der Lhronike findetman drey Geschlechter zwischen ihnen: nämlich, Joas,Amasias, und Azarias. Ueberdas geht dieses Stamm»register das Geschlecht Jesus durchaus nichts an, weilnach unfern, Gesetze Joseph mit Marien keine Gemein»schaft harre. Man wird ferner sehen, daß in einemStammregister fünfzehn Geschlechter mehr, als im amdem sind.
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Der heilige Matthäus führet alle Geschlechter durch ei,ne Reihe von zwey lausend Jahren sehr getreulich an, undläßt hernach brey nach einander aus. Sind diese drey Ge»
schlech,
' 4. Aönig. xxm.
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