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1 (1777) A - L
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442
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442 Evangelium.

erhalten möchte, und die Menschen bewogen würden,für dieselbe alles aufzuopftrn. wir sehen alle Tage,daß Leute , die schon eingenommen sind, gemeinlich ahles annehmen, was sie sich einbilden, daß ihren Handelbegünstigen könnte, dem sie beygepsiichter haben. Deß-halden ließen sich die ersten Christen hintergehen, sooftsich einige Bekrieger die Mühe nehmen wollten, sie zuverführe».

O die schöne Schilderung , welche uns da Leeret vonden ersten Christen giebt! das ist: von jenen Menschen, die,vom heiligen Geiste erfüllet, von der Schönheit der erhabenenGrundsätze des Evangeliums eingenommen, als herzhafteNachfolger eines eingefleischten Gottes, sich über alles em-porhuben, was schmäucheln, gefallen, verführen, erschreckenkann, und keine andere Liebe, als jene zu den ßeldenmüthig«sten Tugenden empfanden! Jene ersten Christen waren, nachLrcrets Urcheile, nichts weiter, als schwachsinnige Leute,mit welchen die nächsten besten Betrüger das Spiel trieben,die sich die Mühe nehmen wollten, sie zu verführen: sie wa-ren eingenommene Lenke, welche blindhin alles ergriffen,was ihren verächtlichen Vorurtheilen zu Statten kam.Lreret! was für ein Geist hat dich beseelet, als dn deineverdammliche Schrift aufsehrest ? Du sagest, es habe in denersten Jahrhunderten Betrüger gegeben, um die ersten Chri-sten zu verführen: was wird die Nachkommenschaft von dennoch weit hassenöwürdigern Betrügern denken, welche sichmit so vieler Mühe bestreben, Heut zu Tage die Christen zuverführen, die weit minder achtsam, und weit schlechter be-stellet sind?

VI.