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und * wer "nicht glaubet, der wird verdammet werden.Aber wir können weder entscheiden, noch bestimmen, wasfür einen Weg Gott dazu brauchen werde.
Es folget daraus, daß die Religion Jesu Christi ledig-lich nothwendig zum Heile sey, und daß es ein verdamm,licher Ausspruch wäre, nur Rousseauen zu sagen: Mankann selig werden, in was immer für einer Religion manleben mag.
HI.
Aber ich glaube nicht , daß man rechtmäßiger weise,ohne die Erlaubniß des Regenten, fremde Religionen inein Land einführen könne. Denn wenn dieß nicht un-mittelbar ein Ungehorsam gegen Gott ist , so ist es einUngehorsam gegen die Gesetze; und wer den Gesetzennicht gehorchet, der gehorchet Gotte nicht.
* * *
Es folget aus Ihrem Gedanken, mein Herr PhilosophRousseau! daß Jesus Christus und die Apostel ungehorsamgegen Gott gewesen seyn, La sie das Christenthum in dem rö-mischen Reiche, ohne die Erlaubniß und gegen die Verbs»the der Kaiser, etnführren. Jesus Christus wird vordemRichtersiuhle Rousseauens verurtheiltzwahrhastig einUrtheil,welches die Aufmerksamkeit der ganzen Welt verdienet!
IV.
Was die Religionen belanget, welcke schon einmalin einem Lande eingesetzt oder geduldet sind, so glaubeich, daß es unbillig und grausam sey, dieselben darin»nen mit Gewalt zu vertilgen, und daß der Landsherrsich selbsten Unrecht thue, wenn er ihren Anhängernübel begegnet . . . Man sott niemals eine Verschieden-heit,
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