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Ewige Dauer der Strafen. zoz
dem Alterthirme anzuführen, welcher ein Denkmaal jenessogenannten erstenStandes des viehischen Menschen ohne Gersellfchaft und ohne Gesetz aufzuweisen hätte. Im Gegensarhe, wo sie die Herkunft der Völker erzählen, zeigen sie unsallezeit die Pflanzstädte, welche sich allmählich in Asien,Aegypten, Griechenlands, Afriken, u. s. w. aus breiteten.Nun aber fodern die Pflanzstädte der Völker nothwendigerWeise Gesellschaften zum Voraus. Dieß ist die erste Ungeireimkheit Ihres Systemes.
2. Eben auf gleiche Weise fodre ich alle Ihre gelehrtenPhilosophen auf, einen einzigen alten Schriftsteller anzuführren, der die Zeit bezeichnte, wo die Perser oder Chaldäerdiesen Lehrsatz ausgedacht haben, und der die Urheber darvon genannt hätte. Worauf ist dann Ihr beißender Ausspruchgegründet?
z. Sie getrauen Sich zu sagen, die einzigen Juden ha«ben nichts weiter als zeitliche Strafen zugelassen; undman getrauet sich Ihnen zu antworten: Die einzigen Judenbezeugen uns die Strafen und Belohnungen eines zukünfti,gen Lebens; und sie allein bezeugen uns bieselöigen in Bürchern, welche älter als alle sind, die wir in der Welt kennen.Fürchtet den Herrn, saget der Prediger: ^ haltet seine Ge-bothe. Dieß ist die wesentliche Pflicht eines Menschen.Denn alles, was geschieht, wird dem Gerichte Gottesunterworfen werden; es möchte nun gut oder böse seyn.Seyn Sie dann bescheidener in Ihren Ansprüchen; und neh,men Sie nicht übel auf, wen» man Ihnen darweist, wieweit ihre Aussagen von der Wahrheit entfernet sind.
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