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1 (1777) A - L
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264
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264 Christenthum.

Bey den Christen verbirgt sich der Wucherer; er verstelllet sich; er brauchet alle erdenkliche Ränke, damit er nichterkannt werde: und dieses verhindert, daß die Zahl der Wu-cherer so groß werden könnte, als sie seyn würde, wenn dieHabsucht nicht durch die Strengheit der Gesetze schüchterngemacht, und aufgehalten wäre.

Hier sieht man den vierten Vortheil, den die christlicheReligion der Welt verschaffet hat.

Fünfte Schilderung.

Die beständigen Erschütterungen der Staaten und Reiche.

Höre man einerseits Voltaire«, Freret, die hirnlosenVerfasser des entlarvten Lhriftenthums , des philosophi-schen Rriegsniannes, und alle übrige reden , die beständigin emer Hitze des Hasses gegen das Christenthum sind: sofahren sie immer fort auszurufen, die christliche Religionbringe nichts, als Unruhen, Empörungen, bürgerliche Krie-ge hervor; sie habe seit Lonstantinen Ströme von Blutevergießen heißen; sie habe das Feuer der Zwietracht in allenStaaten angefachet; sie habe die Erde durch die Religions-kriege entvölkert, u. s. w.

Anderseits werfe man einen Blick auf die Jahrbücherder Welt, man betrachte die verschiednen Veränderungen,Stöße, Erschütterungen, Verwirrungen, welche die Völker,die Königreiche, die Kaiserthümer erfahren haben; so wirdman gezwungen seyn zu bekennen, daß erst seit dem Ehri,stenthume die Welt diese entsetzlichen Landplagen seltener er-fährt; daß die Völker eines sicherer« RuhstandeS genießen;daß die Gesellschaften der Bürger und des Staates einenweisem, festem, und unendlich besser geordneten Bestandangenommen haben.

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